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Chance vertan - die Ablehnung

Klimaschutz Stegen

Das Statement aus dem AK Klimaschutz zur Ablehnung

 

Enttäuscht von von der Verwaltung und der Mehrheit im Gemeinderat zeigt sich das Koordinationsteam des Arbeitskreises Klimaschutz Stegen (AK) Sabine Paschold, Peter Schilken und Michael Stumpf nach der Sitzung des Gemeinderats am 1.12.20, bei der Peter Schilken das wesentlich von ihm erarbeitete Konzept des AK zur Einführung eines Klimaschutzmanagements in Stegen vorstellte.
Demnach könnte Stegen unter äußerst günstigen Vorzeichen und zudem sehr rasch eine Vorreiterrolle im Dreisamtal im Bereich Klimaschutz einnehmen.
Das Konzept sieht vor, bei einer Förderung in Höhe von 75 % mit einer verbleibenden Eigenbeteiligung von ca. 10.000 € pro Jahr ein/e Klimaschutzmanager/in für 3 Jahre halbtags einzustellen.
Die Ablehnung dieses Konzepts ist AK-Vertretern zufolge umweltpolitisch fragwürdig und wird den Interessen der Stegener Bürgerinnen und Bürger  in Bezug auf den lokalen Klimaschutz nicht gerecht. Die Gemeindeverwaltung legt Wert auf die Feststellung, dass für die Ablehnung einerseits finanzielle Gründe und andererseits ein der ursprünglichen Idee zuwiderlaufender Alleingang von Stegen ausschlaggebend gewesen seien.

Das Koordinationsteam seinerseits führt an, dass zum einen finanzielle Kompensationsvorschläge eingebracht wurden und zum anderen die Integration eines Stegener Klimaschutzmanagements in ein zu einem späteren Zeitpunkt initiierten, mehrere Gemeinden umfassendes Klimaschutzmanagement problemlos möglich gewesen wäre.
Mit dieser Entscheidung wird ein Klimaschutzmanagement in Stegen insofern zumindest verzögert, als erstens eine Realisierung ab dem nächsten Jahr aufgrund veränderter Zuschussregeln deutlich teuer wird und zweitens die Voraussetzungen für einen Zuschussantrag erst noch geschaffen werden müssten, da das aktuelle Klimaschutzkonzept dann zu alt ist.

Das Koordinationsteam des AK fühlt sich zum wiederholten Mal bei einem wichtigen Projekt "ausgebremst". Der AK wird diesbezüglich beraten und über die weiteren Schritte befinden. Einstweilen ist für das Koordinationsteam jedenfalls "die Luft raus".